Grundsteinlegung des Studierendenwohnhauses #H34

Am 30. November 2018 wurde der Grundstein für das erste Studierendenhaus in Bremerhaven-Lehe mit Beteiligung des Oberbürgermeisters Melf Grantz, dem STÄWOG Geschäftsführer Sieghard Lückehe, dem Rektor der Hochschule Bremerhaven Prof. Dr.-Ing. Peter Ritzenhoff und Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen gelegt.

Der Abbruch des Gebäudes Heinrichstr. 34 wurde von der Stadt Bremerhaven mit einer Förderung aus dem Bundesprogramm "Stadtumbau" unterstützt. "Der Neubau in der Heinrichstraße für Studenten ist eine weitere Stärkung des Goethequartiers. Für die Studenten in unserer Stadt wird moderner Wohnraum mit Gemeinschaftsflächen in direkter Nähe zum Kreativhaus Goethestraße 45 mit Co-Working-Arbeitsplätzen angeboten," sagt STÄWOG-Geschäftsführer Sieghard Lückehe.

Als die Stadt das Gebäude gekauft hat, waren noch 2 Wohnungen vermietet. Im Jahr 2017 hat die STÄWOG das Haus leer übernommen. Bedingt durch die Schiefstellung des Gebäudes und des schlechten Zustandes entschloss die STÄWOG sich zu einem Abriss und einem Neubau. Mit den Bremerhavener Architektinnen Cathrin Schultz und Kathrin Sievers wurde der Neubau eines Studentenhauses geplant. Unter dem Titel #H34 werden 26 Wohnplätze in flexiblen Grundrissen mit einer Möbelgrundausstattung für Studierende entstehen. Für die Studierenden steht ein Fahrradunterstand und ein gemeinsamer Gartenbereich zur Verfügung. Außerdem gehört ein Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss dazu. Eine moderne Medienverteilung, eine Anbindung an das örtliche Glasfasernetz und Internet als Bestandteil der Warmmiete runden das Angebot ab.

Besonders freut sich die STÄWOG über eine Kooperation mit dem Studierendenwerk Bremen. Die Auswahl der Bewohner obliegt dem Studierendenwerk. "Durch die Zusammenarbeit mit der STÄWOG wird neuer und hochschulnaher Wohnraum für Studierende in Bremerhaven geschaffen, über den wir uns sehr freuen. Das Studierendenwohnheim #H34 in der Heinrichstraße 34 ist ein hervorragendes Beispiel für die Kooperation zwischen zwei Akteuren, die beide daran interessiert sind bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Solche Neubauten an der richtigen Stelle und Größe wünschen wir uns, ebenso wie Sanierungsinvestitionen in bestehende Wohnanlagen und Mensabetriebe,“ sagt Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen.

Das Projekt wird gefördert mit Bundesmitteln aus dem Förderprogramm für Modellvorhaben zum nachhaltigen und bezahlbaren Bau von Variowohnungen im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ und wurde vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) als herausragendes Modellprojekt hervorgehoben. Am 23. Februar 2018 wurde die Förderurkunde Vertretern der STÄWOG persönlich von der damaligen
Bundesbauministerin Barbara Hendricks in Berlin übergeben. Außerdem unterstützt die Senatorin für Wissenschaft das Projekt mit einer Förderung, um die Mieten geringzuhalten. Die Besonderheit des Studierendenhauses #H34 liegt in der Vielfältigkeit der Akteure, die gemeinsam ein Projekt voranbringen, um einen weiteren Bereich im Goethequartier aufzuwerten und für neue Zielgruppen interessant zu machen.