Nachhaltigkeit im Studierendenwerk Bremen

Unser Auftrag wie auch Selbstverständnis ist es, möglichst vielen Studierenden ein Angebot zu machen, das ihren Essgewohnheiten und Bedürfnissen entspricht. Wir haben unsere veganen Angebote im vergangenen Jahr weiter ausgebaut und werden diese, wie auch unsere vegetarischen Angebote, weiterhin zeitgemäß und nachfrageorientiert ausgestalten. 

Die Quote von Bio-Lebensmitteln betrug bei uns im im vergangenen Jahr 7,2 %. Bei Biomilch, Biotee und Biokaffee 100 %. Die weitere Steigerung des Bioanteils wird angestrebt, hängt jedoch von diversen Faktoren ab. Die Verarbeitung solcher Produkte ist zeit- und damit personalintensiver, sodass Neueinstellungen notwendig werden und der Bedarf an neuen Maschinen und Platz entsteht. Neben den Punkten Liefersicherheit und Qualität müssen wir zudem auch den Preis sowie Nachhaltigkeitsfaktoren berücksichtigen. Preislich unterscheiden sich Bioprodukte bei konkreten Produkten zwischen +47 % z. B. bei Kakao über +136 % z. B. bei Blumenkohl bis zu 319 % bei Putenbrust. Unsere Bioquote zulasten der Nachhaltigkeit zu steigern, z. B. indem Bioprodukte von anderen Kontinenten genutzt werden, erscheint nicht sinnvoll und entspricht nicht unserem Selbstverständnis. 

LebensmittelsicherheitNachhaltigkeit und Regionalbezug sind für uns wichtige Vorgaben beim Einkauf und Umgang mit Lebensmitteln. Wir sehen dies als dauerhafte Aufgabe, bei der wir stetig auf dem Weg sind uns weiter zu verbessern. 

Unter anderem verwenden wir 100 % fair gehandelten Biokaffee und -tee, sowie 100 % Biomilch aus regionaler Erzeugung. Soweit es vergaberechtlich möglich ist, setzen wir auf regionale Erzeuger. Hierzu gehören Milchprodukte vom Biohof Dehlwes aus Lilienthal, Bio-Speiseeis von der Fa. Paradies Eismanufaktur Hamburg und aus Bremen gerösteter Melitta- Kaffee. Es ist unser Ziel, den Kreis der regionalen Erzeuger zu erweitern. Dabei müssen unsere Standards an Hygiene, Lieferverlässlichkeit und Logistik erfüllt werden.

Auf unserer Nachhaltigkeitsseite informieren wir über unsere weiteren Maßnahmen und beantworten gerne Fragen zu unseren Bemühungen unter pressestelle@stw-bremen.de.