Psychologische Beratungsstelle des Studierendenwerks Bremen mit neuem Namen

Im Rahmen der Umbenennung in Studierendenwerk Bremen erhält auch die bisherige Psychologisch-Therapeutische Beratungsstelle (ptb) einen neuen Namen. Sie wird zukünftig Psychologische Beratungsstelle (pbs) heißen und steht Studierenden der Hochschulen im Lande Bremen weiterhin mit Einzel-, Gruppen- und Workshop-Angeboten kostenfrei zur Verfügung. 

"Als die Beratungsstelle 1974 eröffnet wurde, gab es keine Anlaufstellen für Studierende mit studienbezogenen oder persönlichen Problemen. Um den besonderen auf psychosoziale Belange ausgerichteten Anliegen der Studierenden gerecht zu werden, wurde neben dem psychologischen daher auch der therapeutische, also heilende Aspekt in die Namensgebung mit aufgenommen. Zudem war die psychotherapeutische Versorgungslage durch niedergelassene Psychotherapeuten seinerzeit bei weitem nicht so ausgebaut und in der Öffentlichkeit als selbstverständlich gehandelt wie heute. Inzwischen haben die meisten Studierendenwerke entsprechende Veränderungen in der Benennung vorgenommen. Bei uns hat sich die Namensanpassung im Rahmen der Umbenennung in Studierendenwerk Bremen, und des damit einhergehenden Austauschs der Beschilderungen, zum jetzigen Zeitpunkt auch aus wirtschaftlichen Gründen angeboten", sagt Swantje Wrobel, Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle des Studierendenwerks Bremen.

Aufgabe der Psychologischen Beratungsstelle ist es, die Studierenden bei persönlichen und studienbezogenen Schwierigkeiten zu beraten und Unterstützungsangebote vorzuhalten. Die Beratung umfasst das gesamte Spektrum psychischer Beschwerden wie Ängste, Depressionen, Kontaktschwierigkeiten, Selbstwertzweifel, Suchtprobleme, Suizidalität, Leistungsstörungen, Prüfungs- und Redeängste sowie Studienabschlussprobleme.

"Unsere Arbeit hat präventiven Charakter. Aktuelle Krisen sollen bewältigt, Eskalation und die Festigung auftretender Probleme verhindert werden. Vorrangig geht es darum vorhandene Ressourcen zu fördern. Wir verstehen uns als Stabilisierungshilfe, wollen positive persönliche Entwicklungen anstoßen und Problemlösekompetenzen erweitern. Je nach Thematik sind dabei Einzelberatungen ebenso üblich, wie Gruppensitzungen und Workshops. Das je nach individuellem Anliegen ausgerichtete Angebot hat in der Regel mit kurz- bis mittelfristigem Charakter und leitet bei Bedarf zu medizinischen oder längerfristigen psychotherapeutischen Behandlungen über", so Wrobel weiter.

Alle Studierenden können die Beratung jederzeit – also auch in den Semesterferien – kostenfrei und unbürokratisch in Anspruch nehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Die pbs befindet sich auf dem Gelände der Universität Bremen. Auch an der Hochschule Bremerhaven besteht zu ausgewählten Zeiten ein Beratungsangebot. Der Standort an der Hochschule Bremen ist derzeit geschlossen, soll nach der Beendigung von Baumaßnahmen jedoch 2019 wieder geöffnet werden.

Anmeldung und Sekretariat:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 9 bis 13 Uhr
Mittwoch: 14 bis 16 Uhr

Tel.: (0421) 22 01 - 1 13 10
Fax: (0421) 22 01 - 2 13 90
pbs@stw-bremen.de