Studentenwerk Bremen prüft Nutzung von Unterkünften

Auf der Warteliste für einen Wohnheimplatz beim Studentenwerk Bremen stehen die Namen hunderter Studierender. Gleichzeitig werden zunehmend mehr für Geflüchtete genutzte Unterkünfte nicht mehr benötigt, die vom Land Bremen langfristig angemietet wurden. Das Studentenwerk Bremen prüft, ob einige davon zeitnah als Studentenwohnheime genutzt werden können.

„Wie begrüßen, dass die Regierungskoalition in ihrem Haushaltsentwurf auf unsere Forderung nach mehr bezahlbarem Wohnraum für Studierende eingegangen ist, indem 15 Mio. zusätzlich eingeplant wurden. Auch die konkreten Gebäudevorschläge der Senatorin für Soziales sind hilfreich. Wir prüfen nun, welche sich davon als Studentenwohnheim nutzen lassen.“ sagt Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studentenwerks Bremen.

Dem Studentenwerk Bremen wurden verschiedene Gebäude zur Nutzung als zukünftige Studentenwohnheime angeboten. Nicht jedes Gebäude kommt dabei jedoch für eine studentische Nutzung in Frage.

„Zwei mögliche Standorte in der Neustadt und der Überseestadt werden wir in den nächsten Wochen besichtigen. Dort benötigen wir, aufgrund der Nähe zur Hochschule Bremen und Kunsthochschule, Gebäude oder Grundstücke. Einige andere Standorte kommen für uns hingegen nicht in Frage, da sie zu weit entfernt von den Hochschulen liegen und wir kaum studentischen Mieter dafür finden würden. Studierende bevorzugen zentrale und urbane Lagen, oder Standorte in Nähe der Hochschulen. Gleiches gilt für Bremerhaven, wo der Wohnungsmarkt jedoch deutlich entspannter ist. Wichtig ist zudem, unseren Bestand an Wohnheimplätzen und Gebäuden in Bremen und Bremerhaven in einem guten Zustand zu erhalten. Der Erhalt der Bausubstanz wird, neben der Suche nach geeigneten neuen Standorten, eine der zentralen Aufgaben für uns in den kommenden Jahren sein.“ so Kieschnick weiter.