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Studierendenwerk Bremen veröffentlicht Geschäftsbericht 2019

Im Rahmen der Verwaltungsratssitzung des Studierendenwerks Bremen am 26.06.2020 präsentierte Geschäftsführer Hauke Kieschnick den Geschäftsbericht 2019. Zentrales Ereignis war der Baubeginn der Wohnanlage Emmy in der Max-von-Laue-Straße. Auch die Berücksichtigung im Koalitionsvertrag der neugewählten Regierung im vergangen Jahr ist hervorzuheben. Weitere Themen des Geschäftsberichts sind der Jahresabschluss sowie die Entwicklungen im BAföG, in der Hochschulgastronomie, in der Beratung und bei der Kulturförderung.

„Mit der Einrichtung der Baustelle unserer zukünftigen Wohnanlage Emmy haben wir Ende 2019 das anspruchsvollste Bauprojekt unserer Geschichte begonnen. Die Bauzeit wird voraussichtlich zwei Jahre betragen. Die 380 neuen Wohnplätze werden eine spürbare Veränderung mit sich bringen und unsere bestehende Warteliste mit ca. 500 Studierenden weiter und deutlich entlasten“, so Hauke Kieschnick, Geschäftsführer des Studierendenwerks Bremen.

Der aktuelle Stand der Bautätigkeit wird auf der Website des Studierendenwerks Bremen regelmäßig dokumentiert: www.stw-bremen.de/de/wohnanlagen-bremen/emmy

„Wir freuen uns sehr darüber, dass das Studierendenwerk Bremen und damit die sozialen Belange der Studierenden bei den Koalitionsverhandlungen im vergangenen Jahr berücksichtigt wurden. Die Zielsetzung, neben dem Neubau von Wohnplätzen auch die Sanierung bestehender im Blick zu haben, ist genau richtig. Nur durch den Erhalt der Substanz kann wirklich mehr Wohnraum geschaffen werden, den die Studierenden benötigen“, so Kieschnick weiter.

In den Mensen und Cafeterien der Hochschulgastronomie wurden die umfassenden Bemühungen für mehr Nachhaltigkeit und vielfältige Ernährung mit saisonalen und regionalen Produkten weiter fortgesetzt. Beispielhaft hierfür stehen die gesunden vegetarischen oder veganen Bowls,  die in der Cafeteria GW2 auf dem Campus der Universität Bremen angeboten werden. „Dass unsere Betriebe als soziale Mittelpunkte der Hochschulen nun aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen sind, schmerzt und stellt für die dort betroffenen Kolleg*innen eine Belastung dar. Als Sozialunternehmen, das sich zu über 50 % selbstständig finanziert, werden die Einnahmeverluste in den kommenden Jahren deutlich zu spüren sein, zumal auch die Mieteinnahmen rückläufig sind. Dies hängt vielfach damit zusammen, dass einige Studierende ihre Wohnungen kurzfristig gekündigt haben und Nachmieter*innen die Wohnungen nicht beziehen konnten, da sie aus dem Ausland nicht einreisen konnten oder, im Falle von Wohngemeinschaften, derzeit nicht umziehen möchten“, so Kieschnick.

Der Geschäftsbericht steht hier zum Download zur Verfügung.