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Studierendenwerk Bremen veröffentlicht Geschäftsbericht 2018

Im Rahmen der 62. Verwaltungsratssitzung des Studierendenwerks Bremen am 21.06.2019 präsentierte Geschäftsführer Hauke Kieschnick den Geschäftsbericht 2018. Neben der Wiedereröffnung der Wohnanlage Campus war der Neubezug der Wohnanlage Anne-Conway-Straße eines der zentralen Ereignisse des vergangenen Jahres. Weitere Themen des Geschäftsberichts sind der Jahresabschluss sowie die Entwicklungen im BAföG, in der Hochschulgastronomie, in der Beratung und bei der Kulturförderung.

„Das Jahr 2018 ist in unserer Entwicklung ein besonderer Meilenstein, da wir mit 2.042 erstmalig die Schwelle zu mehr als zweitausend Wohnplätzen überschritten haben. Weitere sind in Planung, sodass wir den Studierenden zukünftig ein nochmals verbessertes Wohnplatzangebot machen können. Neben der Schaffung von zusätzlichen Wohnplätzen sind die Sanierung der bestehenden Wohnanlagen und Mensabetriebe wesentliche Herausforderungen für uns“, so Kieschnick.

Aktuell laufen die ersten Ausschreibungen für die Bauvorbereitung der Wohnanlage in der Emmy-Noether-Straße mit 380 Plätzen. Hier entstehen in zentraler Lage auf dem Unicampus attraktive Wohnmöglichkeiten für Studierende. Daneben befinden sich weitere Wohnprojekte am Niedersachsendamm sowie auf dem Gelände des Ellener Hofes in Vorbereitung.

Im Jahr 2018 sind die Antragszahlen für BAföG-Leistungen weiter gesunken. Durch die jüngst beschlossenen Änderungen soll hier eine Trendumkehr erreicht werden. Wer bisher keine BAföG-Förderung erhalten hat, könnte aufgrund der Anhebung der Freibeträge ab dem Wintersemester 2019/2020 BAföG erhalten. Erhöht wurden auch der monatliche BAföG-Höchstsatz auf zunächst bis zu 853 €.(ab Wintersemester 2020 861 €). Der darin enthaltene Bedarfssatz für Mieten liegt  zukünftig bei 325 €. „Da die Hälfte der individuellen BAföG-Förderbeträge zinslose Darlehen sind und die Rückzahlungssumme auf maximal 10.010 € gedeckelt ist, raten wir allen Studierenden dazu unbedingt einen Antrag zu stellen. Unser Amt für Ausbildungsförderung berät und informiert hierzu gerne und umfassend“, so Kieschnick weiter.

In der Hochschulgastronomie stellen uns die sich schnell verändernden Ernährungsgewohnheiten sowie die Preissteigerungen bei zahlreichen Lebensmitteln, u.a. bei Kartoffeln und Schweinefleisch, vor besondere Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund wird es in besonderem Maße darum gehen, auch weiterhin ein preisgünstiges und gutes Angebot für Studierenden bereit zu halten.

Das Studierendenwerk Bremen ist als sozialer Dienstleister für die Studierenden der öffentlichen Hochschulen im Bundesland Bremen verantwortlich. Es verfügt über 11 Wohnanlagen in Bremen und 2 in Bremerhaven. Insgesamt stehen 2042 Plätze für Studierende zu Verfügung, 136 davon in Bremerhaven. Zudem werden 9 Mensen und Cafeterien sowie eine Interimsmensa an der Hochschule für Künste betrieben. Das Studierendenwerk Bremen ist ebenso für die Themenbereiche BAföG, Psychologische- und Sozialberatung und die kulturelle Förderung der Studierenden im Bundesland Bremen zuständig.

Der Geschäftsbericht steht hier zum Download zur Verfügung.