Alter

Ausbildungsförderung wird gemäß § 10 Absatz 3 BAföG nicht geleistet, wenn die/der Auszubildende bei Beginn des Ausbildungsabschnitts, für den Ausbildungsförderung beantragt wird, das 30. Lebensjahr, bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr vollendet hat.
Dies gilt nicht, wenn:

  • die/der Auszubildende die Zugangsvoraussetzungen für die zu fördernde Ausbildung an einer Fachoberschulklasse, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt, an einem Abendgymnasium, an einem Kolleg, durch eine Nichtschülerprüfung oder durch eine Zugangsprüfung zu einer Hochschule oder zu einer Akademie im Sinne des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 BAföG erworben hat,
  • die/der Auszubildende ohne Hochschulzugangsberechtigung aufgrund einer beruflichen Qualifikation an einer Hochschule oder an einer Akademie im Sinne des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 BAföG eingeschrieben worden ist,
  • die/der Auszubildende eine weitere Ausbildung nach § 7 Absatz 2 Nr. 2 oder 3 aufnimmt,
  • die/der Auszubildende aus persönlichen oder familiären Gründen, insbesondere der Erziehung von Kindern bis zu 14 Jahren, gehindert war, den Ausbildungsabschnitt rechtzeitig zu beginnen,
  • die/der Auszubildende infolge einer einschneidenden Veränderung der persönlichen Verhältnisse (z. B. Scheidung oder Tod des Ehegatten / eingetragenen Lebenspartners) bedürftig geworden ist und noch keine Ausbildung, die nach dem Gesetz gefördert werden kann, berufsqualifizierend abgeschlossen hat.

Bei den genannten Punkten ist die unverzügliche Studienaufnahme (nach Erreichen der Zugangsvoraussetzungen, Wegfall des Hinderungsgrundes, Eintritt der Bedürftigkeit) gefordert.